Nahrwold Schrott- & Metallgroßhandel in Barntrup

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Interview mit Guido Nahrwold, Inhaber von Nahrwold Schrott- & Metallgroßhandel in Barntrup.

Was bedeutet die Verleihung des Förderpreises „Innovationen in der Prävention“ für Sie und Ihr Unternehmen?

Die positive Darstellung nach außen ist nicht unwichtig, da sich unser Betrieb stark für die betriebliche Sicherheit engagiert. Wir finden es auch gut, dass Prävention öffentlich gefördert wird. Es geht nicht nur um die Auszeichnung, sondern wir tragen dafür Sorge, dass Innovation in der Prävention ein ständiger Begleiter unser Arbeitsabläufe ist.

Welche besonderen Innovationen sorgten für Ihre Platzierung auf dem 2. Platz?

Ein Niederflur-Absetzkipper, der folgende Innovationen aufweist: Niedriger Ein- / Ausstieg,  Kabinentür und Steuerelemente auf der rechten (verkehrsabgewandten) Seite. Insgesamt ist das Fahrzeug um 20cm tiefer, was eine leichtere Ladungssicherung ermöglicht.

Sie achten sehr auf die Sicherheit Ihrer Mitarbeiter und Fahrer. Wie genau sehen diese Maßnahmen aus?

Wir sind jederzeit bemüht Gefahren zu erkennen und zu analysieren, dadurch wird bei unseren Mitarbeitern stets das Sicherheitsbewusstsein aktualisiert und sensibilisiert. Deswegen können wir einen gefahrlosen und bequemen Arbeitsablauf garantieren.

Sie sind seit 1997 einer der ersten Entsorgungsfachbetriebe. Was gab Ihnen den Anstoß für diese Umstrukturierung?

Durch das Kreislaufabfallgesetz wurde es für viele unserer Kunden wichtig, einen zertifizierten Entsorger für ihre Schrott- und Metallabfälle zu haben. Wir sind diesen Weg gegangen, obwohl Stahlschrott und Altmetalle schon immer als Wertstoff gehandelt wurden. Diese wurden jedoch aus unserer Sicht irrtümlich durch das Kreislaufabfallgesetz als Abfall eingestuft.

Neben Metallverwertung und Recycling bieten Sie Demontageservice und Containergestellung an. In welchem Umkreis bieten Sie Ihren Service an?

Da wir mit anderen Entsorgern eng zusammen arbeiten, sind wir mit unserer Dienstleistungsbereitschaft nicht nur in den Orten: Lemgo, Detmold, Rinteln, Stadthagen, Hameln und Bad Münder, sondern auch überregional tätig.

Auf Ihrer Website erwähnen Sie, dass Sie weltweit exportieren. Mit welchen Ländern führen Sie Geschäfte insbesondere durch?

Unser Wertstoffe werden Weltweit gehandelt und für die Produktion von Stahl wieder eingesetzt. Somit ist der geschlossene Rohstoffkreislauf hergestellt. China, Indien und Amerika sind große Abnehmer für Stahlschrotte.

Noch eine wichtige Frage für die Jugend. Bilden Sie auch aus und wenn ja, in welchen Berufen?

Unser Unternehmen ist kein klassischer Ausbildungsbetrieb, weil es leider keinen speziellen Ausbildungszweig für unsere Branche gibt.

Interview vom 26.01.2012

Brauchen Sie Hilfe bei der Abholung und Entsorgung von Schrott und Metall? Informieren Sie sich hier oder unter www.metalle.de

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